FSV Bernau – SV Zehdenick 1920 5-4 (3-0)
Im letzten Heimspiel der Saison empfing unsere 1. Mannschaft den SV Zehdenick 1920. Die Gäste hatten bereits unter der Woche Grund zum Feiern, denn durch den Rückzug zweier Mannschaften aus der Südstaffel stand fest, dass es in dieser Saison keinen sportlichen Absteiger aus der Landesliga geben wird. Entsprechend befreit konnten beide Teams aufspielen – und die Zuschauer bekamen bei bestem Fußballwetter eine äußerst unterhaltsame Partie geboten.
Unsere Mannschaft erwischte den besseren Start und ging früh durch einen sehenswerten Fernschuss von Justin Möbius mit 1-0 in Führung. In der Folge erspielte sich der FSV zahlreiche weitere Möglichkeiten und hätte das Ergebnis schon vor der Pause deutlicher gestalten können. Dennoch sorgte Marcel Stutter mit einem Doppelpack dafür, dass es mit einer komfortablen 3-0-Führung in die Kabinen ging.
Direkt nach dem Seitenwechsel erhöhte erneut Marcel Stutter per Foulelfmeter auf 4-0. Doch wer nun dachte, die Partie sei entschieden, wurde eines Besseren belehrt. Die Gäste aus Zehdenick bewiesen einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten, die sie bereits in der Vorwoche mit der Aufholjagd von 0-3 auf 4-3 unter Beweis gestellt hatten. Mit großem Einsatz kämpften sie sich zurück und verkürzten Tor um Tor auf 4-3.
In der 71. Minute sorgte dann Luca Marschall für die vermeintliche Entscheidung. Nach einer präzisen Vorlage von Ümit Eder setzte er einen herrlichen Kopfball zum 5-3 ins Netz und ließ die Bernauer Anhänger jubeln. Doch die Gäste gaben sich weiterhin nicht geschlagen und kamen durch Lormis noch einmal auf 5-4 heran.
In der Schlussphase verteidigte der FSV den knappen Vorsprung jedoch erfolgreich und brachte die drei Punkte verdient über die Zeit. So blieb es bei einem unterhaltsamen und torreichen Fußballnachmittag, der den Zuschauern beste Unterhaltung bot.
Nun richtet sich der Blick auf das letzte Saisonspiel am kommenden Wochenende beim Angermünder FC, wo unsere Mannschaft die Spielzeit erfolgreich abschließen möchte.
Text: Sven Marschall
Fotos: Georg Kramkowski, Isabell Strohbach


















