FSV Bernau – Schwarz-Rot Neustadt 3:2 (1:0)
Unsere 1. Mannschaft hat ihre starke Form eindrucksvoll bestätigt und sich mit einem hart erkämpften 3:2-Erfolg gegen Schwarz-Rot Neustadt den fünften Sieg in Serie gesichert.
Von Beginn an präsentierte sich das Team von Trainer-Duo Benndorf/Stutter als die spielbestimmende Mannschaft. Gerade in der Anfangsphase erspielte sich das Team mehrere hochkarätige Torchancen, ließ jedoch zunächst die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen. Defensiv stand der FSV hingegen äußerst stabil und ließ kaum etwas zu.
Die verdiente Führung fiel schließlich kurz vor der Pause: Nach einem klaren Handspiel im Strafraum verwandelte Ümit Ejder den fälligen Elfmeter sicher zum 1:0 (45.)
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bernau zunächst überlegen und kontrollierte das Spielgeschehen. Doch im weiteren Verlauf kam Neustadt besser ins Spiel. Ein Pfostenschuss sorgte für die erste echte Gefahr. Dann holte FSV-Keeper Julius Gehrke mit einer Glanzparade einen Fernschuss aus dem Winkel.
Trotzdem fiel in der 73. Minute der Ausgleich für Neustadt. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten – und sie war kurios: Nach einem missglückten Trickversuch des Neustädter Torwarts im eigenen Fünfmeterraum eroberte Ümit Ejder den Ball und legte quer auf Kevin „Kiwi“ Stephan, der nur noch ins leere Tor zum 2:1 einschieben musste.
In der Schlussphase wurde es dann noch einmal dramatisch – und kontrovers. Der Schiedsrichter entschied in der 88. Minute auf einen äußerst fragwürdigen Handelfmeter für Neustadt, nachdem der Ball einem Bernauer aus kurzer Distanz an die angelegte Hand geschossen wurde. Eine sehr zweifelhafte Entscheidung, die zum äußerst glücklichen 2-2 Ausgleich führte.
Doch unsere Jungs zeigten Moral: Nach einem präzise getretenen Standard des eingewechselten Justin Möbius stand „FSV-Eigenwächs“ Luca Marschall im Fünfmeterraum goldrichtig, und jagte die Kugel per Direktabnahme zum umjubelten 3-2 Siegtreffer ins Netz.
Ein insgesamt verdienter Sieg für den FSV Bernau, der vor allem über weite Strecken die bessere Mannschaft war und sich auch von Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen ließ.
Jetzt gilt es, die volle Konzentration der kommenden Trainingswoche auf das Derby am Freitagabend bei Einheit Zepernick zu richten.
Text: Sven Marschall
Fotos: Isabell Strohbach














































































