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Prominente Profi-Spieler sahen FSV Heimsieg im Spitzenspiel

Zwei Tore, zwei Profis und zwei begeisterte Halbzeiten sahen die Fans, Zuschauer und Besucher am gestrigen Samstag im Stadion Rehberge. Im Spitzenspiel zum 25. Spieltag der Landesliga Nord kam es zum Gipfeltreffen zwischen dem Tabellenführer FSV Bernau und dem Drittplatzierten aus Prenzlau.

Unter den wachsamen Augen zweier Profis des 1.FC Union Berlin zeigte die Elf um Trainer Christian Städing, dass sie zu Recht auf dem ersten Platz stehen.Knapp 82 fanden den Weg in Stadion Rehberge. Pünktlich um 15:00 Uhr lies der Offizielle den Ball rollen. Die ersten Minuten deuten auf ein Abtasten auf beiden Seiten hin. Den ersten Hingucker der Partie gab es in der 13. Minute als der Bernauer Georg Machut seinen Freistoß in die Prenzlauer Abwehr hämmerte. Die Energetiker aus Prenzlau versuchten über Kampf ins Spiel zu finden, blieben jedoch in den Anfangsminuten in den Abwehrreihen hängen. Die Torgefährlichkeit ließen die Rehberger durch Lukas Bianchini (16./ 22.) und Lenny Canalis Wandel (20.) aufblitzen. Nur wenige Zentimeter trennte der Tabellenführer an eine Führung. Dann kam es jedoch zum Aufreger von der Prenzlauer Trainerbank. Barandowski wird durch Toepfer in der 26. Minute im Bernauer Strafraum beim Zweikampf zu Boden gerissen. Der Schiedsrichter machte aber deutlich, dass der Bernauer den Ball spielte. Keine drei Minuten später war wieder der Schiedsrichter gefragt. Der Uckermärker Grosch und FSV Spieler Bemmann geraten aneinander. Auslöser soll ein Foulspiel durch Grosch gewesen sein, das nicht geahndet wurde. Die größte Chance zur Führung in der ersten Hälfte hatte in der 33. Minute Robert Bemmann auf dem Schlappen. Aus knapp 9 Metern trifft er nach einem Pass von Lenny Canalis Wandel nur Pfosten. Da hatten die Prenzlauer Glück. Kurz vor der Halbzeitpause zeigten der SC Blau-Weiß Prenzlau seine Torgefährlichkeit. In der 42. Minute verpasste Robert Sikorski nach einem Eckball per Kopfball nur knapp den Bernauer Kasten. Somit blieb es beim 0-0 zur Halbzeit. Nach der Halbzeitpause kamen beide Mannschaften unverändert aus der Kabine. Lange mussten die Fans im zweiten Durchgang nicht auf die nächste Großchance warten. Ümit Ejder testet in er 49. Minute einfach mal den Prenzlauer Schlussmann Marcin Markiewicz, der sich bei dem Schuss so richtig lang machen musste. Robert Bemann, Bernauer Defensivakteur hielt in der 57. Minute einfach mal auf dem Prenzlauer Kasten drauf. Nur leider kullerte der Ball meterweit am Tor vor. Nach den Bernauer Torschussversuchen zeigte sich Prenzlau in Angriffslaune. Eine nennenswerte Chance war dabei noch nicht erkennbar. In der 62. Minute dann ein großer Jubelschrei von der Tribüne. Ümit Ejder, Bernauer Offensivkraft, konnte nur durch ein Foul im Prenzlauer Strafraum gestoppt werden. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf dem Punkt. Georg Machut, treffsicherste Elfmeterschütze, legte sich sein Spielgerät zurecht, trat an und brachte mit dem Tor den Spitzenreiter in Führung. Nach der Führung wechselte der Bernauer Trainer. Für Robert Bemman kam Hares Bosharat ins Spiel. Ein Wechsel, der sich später noch bezahlt machen wird. Ebenfalls spielte ab Tassilo Mahnke für Patrick Toepfer, der verletzungsbedingt nicht weiter machen konnte. In der 78. Minute kam der Auftritt des Jokers Hares Bosharat. Ein Einwurf von Tassilo Mahnke auf Ümit Ejder, der den Ball auf dem dort lauernden Lukas Bianchini spitzelt. Mit dem Innenriss schiebt der Stürmer den Ball auf den über rechts heranstürmenden Hares Bosharat, der nur noch locker aus knapp 9 Meter einschiebt. Jetzt sprangen die Bernauer Fans von ihren Sitzen hoch und jubelten erneut. Dem Torschützen konnte man sein Glück im Gesicht richtig ablesen. Ein Blick auf die Tribüne offenbarte nicht nur die glücklichen Fans, sondern auch die beiden Profi-Spieler Damir Kreilach und Roberto Puncec, die im Dienste des 1.FC Union Berlin stehen, staunten nicht schlecht über die Bernauer Leistung. Die letzten 10 Minuten im Spiel gehörten nicht nur den Bernauer Spielern sondern auch den Fans auf den Rängen. Sprechchöre wie „Ihr könnt nach Hause fahren“ vernahmen die Zuschauer im Stadion. Wenig später pfiff der Schiedsrichter, der bei so mancher Situation unglücklich wirkte, ab. Bernau blieb damit zum 5. Mal in Folge ohne Gegentor siegreich. Prenzlau blieb trotz der Niederlage weiterhin auf dem dritten Platz der Liga. Der Bernauer Trainer hob nach dem Spiel besonders die Leistung seiner Abwehrspieler hervor.

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fupatv

Statistik
25. Spieltag, Landesliga Nord, 06.05.2017, 15:00 Uhr

FSV Bernau
Niendorf – Amuri, Toepfer (71. Mahnke), Heidrich, Coric, Bemmann (66. Bosharat), Savkovic, Canalis Wandel, Ejder, Machut, Bianchini (83. Troschke)

SC Blau-Weiß Energie Prenzlau
Markiewicz – Kraft, Schimmelpfennig, Wojtalak, Barandowski (83. Ziese), Blume, Grosch, Bethke, Sikorski, Schäfer, Wojach (73. Filiks)

Tore:
1-0 Machut (63./FE), 2-0 Bosharat (78.)

 

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